Unsere Nasenbären

VW 411

Daten zum Fahren mit Anhänger.

Quelle: Ratgeber Anhängerbetrieb Ausgabe November 1978.


Deichsellast:

Die Stützlast der Anhängerdeichsel auf den Kugelkopf der Anhängevorrichtung darf den maximalen Wert von 50 kg nicht überschreiten.









Bei den VW 411-Modellen ab 1968 bis August 1969 (Zyklop) mit 68 PS Motor gibt es bezüglich des Anbaus der Anhängekupplung (AHK) Unterschiede zu denen späterer Baujahre (411 E bis VW 412 E und LS).

Bei den 411ern der ersten Generation, also bis zu den Werksferien 1969, sind Getriebe und Motor an der Karosserie anders befestigt, als bei den späteren Modellen; deshalb muss die AHK mit einem zusätzlichen verschweissten Verstärkungsblech (Nr. 8 und 9) beidseitig an der hinteren Aufnahme verstärkt werden, wenn die mögliche Gesamt-Anhängelast ausgenutzt werden soll, z. B. bei Wohnanhängerbetrieb.

Bei den späteren VW 411/412 E Modellen wurden die Motor- und Getriebe-aufhängungen bzw. Befestigungen völlig geändert und die dann verwendeten AHK stützten sich zusätzlich mit je einem Winkelstück (Nr. 17 und 18)  an der Motorträgeraufnahme rechts und links an der Karosserie ab (siehe im Beispiel unten die zwei zusätzlichen Bohrungen am Anschraubflansch der AHK von Oris). Bei den meisten AHK ab Baujahr ca. Ende 1969 waren diese Verstär-kungswinkel dann am Schraubflansch fest verschweisst.

Bei den VW 412 Modellen änderte sich dann auch zudem noch das Lochbild der Flanschbefestigung an der Karosserie (VW 411 alle: 2 Bohrungen unten, 1 Bohrung oben. VW 412 alle: 1 Bohrung unten, 2 Bohrungen oben). Es gibt aber auch Anbauflansche wo beide Lochbilder vorhanden sind, also passend für VW 411 und 412; möglicherweise wurden die Lochbilder aber später ergänzt, um den Anbau der AHK an allen Nasenbär-Modellen zu ermöglichen.




 

Die Westfalia-AHK gab es in zwei Ausführungen:

Die 321 036 für den VW 411

und die 321 036 B für den VW 412. Bei der "B"-Ausführung sind die Haltebeche und Stoßstangenhalter am Trägerrohr verschraubt.